Heute, am 13. September 2014 hat der 3. Hamburger Fotomarathon stattgefunden und ich war mit dabei 🙂

Für die, die mit einem Fotomarathon nichts anzufangen wissen:

Ziel ist es dabei, in einer vorgegebenen Zeit (12Std, 10-22 Uhr), eine Serie, mit 24 Bildern zu jeweils vorgegeben Themen, in vorgegebener Reihenfolge zu fotografieren.

Oberthema für die 24 Bilder umfassende Serie war diesmal „Alles nur ein Spiel“.

Gestartet wurde um 10:00 Uhr auf dem Gebrüder-Wolf-Platz an der Hopfenstraße. Die ersten 8 Themen waren: „Auf los geht´s los“, Dalli Dalli“, „Die Würfel sind gefallen“, „No risk no fun“, „Treffer, versenkt“, „Bis einer heult!“, „Spielverderber“, „Einmal aussetzen“

Zwischenstation um 14:00 war das “Cafe Sternchance” im Schanzenpark. Die nächsten 8 Themen waren: „Die Karten werden neu gemischt“, „Dumm gelaufen“, „Schummeln verboten“, „In der Zwickmühle“, „Unentschieden“, „Ein Ass im Ärmel“, „Glückspilz“, „Vier gewinnt“.

Letzte Zwischenstation war um 18:00 Uhr das Cafe “Maybach” in der Osterstraße. Die 8 Themen hier waren: „Zurück auf Los“, „Mensch ärger dich nicht“, „Joker“, „Herz ist Trumpf“, „Ich sehe was, was du nicht siehst“, „Hauptgewinn“, „Endspurt“ und „Nichts geht mehr“.

Ziel war dann um 22:00 Uhr das Restaurant “T.R.U.D.E” in Barmbek.

Hier der Link zur ganzen Bilderserie


Die Toskana stellte sich als ergiebige Quelle für interessante Motive heraus.

Manch ein Urlaubsteilnehmer sprach gar von einer „invasiven Flut unterschiedlecher Arten von Krabbelviechern“.

Hier eine Auswahl an Tieren, die mir vor die Linse geraten sind.


Zum Japanischem Kischblütenfest wird jedes Jahr an der Hamburger Aussenalster ein großes Feuerwerk veranstaltet.

Hier eine kurze Erläuterung von der offiziellen Webseite:

Jedes Jahr im Mai wird in Hamburg die Kirschblüte feierlich mit einem fantastischen Feuerwerk willkommen geheißen – ein Spektakel das Tausende an die Außenalster lockt.
Die japanische Gemeinde bedankt sich seit 1968 jährlich mit einem Feuerwerk über der Außenalster bei den Hamburgern für ihre Gastfreundschaft. Nach dem Vorbild Washingtons wurden in den 60er Jahren auch der Hansestadt einige hundert Kirschbäume geschenkt, die noch heute die Alster säumen.

Hier die Quelle.

Die Fotoserie „Japanisches Kischblütenfest 2014“ ist in der Straße „Schöne Aussicht“ entstanden.

Zum Einsatz gekommen ist das Sigma 18-35mm f/1,8 an einer EOS 600D. Es war mein erster „ernsthafter“ Versuch, einmal ein Feuerwerk in Szene zu setzen. Im Gegensatz zu einer anderen Tour auf dem Hamburg DOM sind diese Bilder auf dem Stativ geschossen. Die DOM Bilder wurden bei verfügbarem Licht aus der Hand fotografiert.

Die Feuerwerksfotografie ist eine der wenigen Ausmahmen, wo teures Equipment echt hilfreich sein kann. Wenn dieses wie in meinem Fall nicht zur Verfügung stand, muss man sich mit dem was man hat, arrangieren. Da bei meinem Body ISO3200 das höchste der Gefühle ist, musste eine besonder Lichtstarke Weitwinkeloptik her. Bei mir ist das die oben genannte Blende 1,8. Wie ich feststellen musste, ist der kompromiss bei der Belichtungszeit die größte Herausforderung. Will man das Feuerwerk „einfrieren“ wird bei der kurzen Belichtungszeit alles andere Schwarz. Bei längeren Belichtungszeiten besteht die Gefahr, das das Feuerwerk „ausbrennt“ und durch die Bewegung verschwimmt. Für den ersten Versuch sind ganz nette Bilder dabei und es wurde eine Menge Erfahrung für das nächste mal gesammelt 🙂

 


Im Hauptmenü gibt es jetzt den neuen Bereich „Themen“. Erster Artikel über die Hamburger Parkanlage „Planten un Blomen“ ist freigeschaltet. Der Artikel wird in nächster Zeit umfangreich erweitert.

Hier geht es zum Artikel


Ich besitze seit ein paar Monaten das neue Sigma 18-35mm und möchte hier einmal meine Entscheidungsfindung darlegen und Erfahrungen mit diesem Objektiv teilen.
Da dieses Objektiv ausschliesslich für APS-C Sensoren verfügbar ist, dürfen Vollformater hier ausnahmsweise mal staunen.

Ein Normalobjektiv soll her

Ich bin erst vor 2 Jahren in die digitale Fotografie eingestiegen. Nach einem initialen 18-135mm „Immerdrauf“ habe ich recht schnell alle Brennweiten zwischen 10- und 300mm abgedeckt.

Hierbei handelte es sich aber um deutliche Kompromisse zwischen Preis und Qualität (Lichtstärke und Bildschärfe).
Daher wurde für das längere Ende ein Canon 70-200mm f/4 IS angeschafft.

Für das Normalobjektiv sollte ein Lichtstarkes Eisen angeschafft werden. Hierbei schwankte ich zwischen dem Canon 24-70mm f/2.8L II, dem 17-55mm f/2.8 IS und dem Sigma 18-35mm f/1.8 HSM.

Anforderungen

Die wichtigste Anforderungen an dieses Objektiv sind die Lichtstärke und die Bildschärfe. Als Brennweite soll auf jeden Fall die Normalbrennweite abgedeckt werden, die bei APS-C ungefähr 28mm entspricht.

Vollformat vs. APS-C Format

Bei der Bewertung kam auf einmal eine ganz andere Grundsätzliche Entscheidung zum tragen. -> Will ich später mal auf Vollformat wechseln und brücksichtige dies bei der Anschaffung ?

Grundsätzlich sehe ich für mich folgende Vorteile für den APS-C Sensor
  • Kleinerer Bildwinkel und damit eine gefühlte Brennweitenverlängerung (Telefotografie)
  • Höhere Schärfentiefe (Makrofotgrafie)
  • Besseres Preil- Leistungsverhältnis
Dem gegenüber stehen folgende Nachteile
  • Rauschverhalten (Pixeldichte)
  • Geringere Schärfentiefe (Künstlerische Fotografie)
  • Größerer Bildwinkel und damit ein erhöhter Weitwinkelbereich
Ehemalige Vorteile des Vollformats, die inzwischen auch in der APS-C Welt eingezogen sind
  • Größerer und hellerer Sucher

Kaufentscheidung

Da das Vollformat Objektiv um die 2000€ kostet, war die die Entscheidung aufgrund des Preisleistungsverhältnisses leicht.
Das Sigma schneidet bein Labortest sogar besser ab als das Canon 24-70mm f/2.8L II. Und das bei Offenblende 1.8 ! Siehe hier und hier.

Das Canon 24-70mm f/2.8L II wäre die erste Wahl beim Umstige auf das Vollformat. Ich tendiere bei der nächsten Kamera zu der bald erscheinenden Canon 7D MarkII und kann mit gutem gewissen zu diesem APS-C Objektiv greifen.

Review

Die Bildschärfe ist schlicht beieindruckend und die 1.8er Blende gibt auch ordentlich Spiel mit dem künstlerischen Einsatz der Schärfentiefe. Und das sogar im Weitwinkelbereich.

Aus mein Erfahrung mit anderen lichstarken Objektiven ist die Offenblendleistung dieses Objektives sensationell gut.

Beispielbilder